Freitag, 1. Mai 2015

Danke, Frau Haiden!

Ich mag sie, die Frau Haiden.

Wer jetzt nicht weiß, von wem ich rede: Christine Haiden, Chefredakteurin der Welt der Frau.
In den OÖN schreibt sie jeden Donnerstag eine Kolumne, und die vom letzten ist wieder richtig gut.

Ich bin froh, dass es nicht nur mir so geht mit dem Fremdeln. Auch ich tu mir oft schwer mit meiner Glaubensgemeinschaft, zu der ich ja doch gehöre, und gehören will, aber mit der ich auch immer hadere, und mich auch frage: "Gehöre ich da wirklich dazu? Ist das meine Welt?" (Letztens hab ich gerade mit einer guten Bekannten darüber geredet. Du erinnerst dich, V.?!)

Katholisch, das heißt "das Ganze betreffend", "allgemein". Für mich auch "all umfassend", und das heißt eben, dass alle mit eingeschlossen sind. Und das ist eben auch manchmal schwierig, weil so viele Meinungen und Vorstellungen zusammenkommen. Andererseits sollten wir uns dadurch nicht von unserem Kern der Glaubensbotschaft abbringen lassen, und zusammenzuhalten.

Dennoch hat mir das kritische Hinterfragen gefallen. Haiden hat für mich alles gesagt, was gesagt werden muss, lest das gerne bei ihr nach. Ihren letzten Satz muss ich aber zitieren, weil er so stark ist:

"Tradition ist gut, aber ich für meinen Teil lebe lieber im 21. Jahrhundert." (C. Haiden)

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